Rücken-, Ischias- und Gelenkschmerzen

Wenn jemand mit Rückenschmerzen zum Arzt geht, wird häufig ein Röntgenbild gemacht. Sieht man darauf eine Wirbelsäulenverkrümmung, einen Bandscheibenvorfall oder andere Veränderung an der Wirbelsäule, so werden die Schmerzen auf diese Veränderungen zurückgeführt. Manchmal findet man aber keine Wirbelsäulenveränderung, trotz heftiger Rückenschmerzen. Der Grund ist, dass Schmerzen am Bewegungsapparat äußerst selten durch Veränderungen am Skelett verursacht werden, es sind generell Muskelschmerzen. Man findet immer druckempfindliche Muskelverhärtungen oder Muskelverspannungen, die bei bestimmten Bewegungen schmerzen. So ist auch immer bei Knieschmerzen die Oberschenkelmuskulatur schmerzhaft.

 

Das Skelett wird durch Muskeln und Bänder zusammengehalten und in seiner natürlichen Lage gehalten. Ist die Wirbelsäule verkrümmt, so ist es immer eine Verspannung der Rückenmuskulatur, die die Veränderung bewirkt. Also ist die Aussage: „Mit dieser Wirbelsäule müssen Sie schmerzen haben“, falsch.

 

Viele Menschen haben unterschiedlich lange Beine, manchmal bis zu     drei Zentimeter und mehr. Das ist selten angeboren, sondern wird meist durch eine Beckenverdrehung verursacht. Durch chiropraktische Technik kann man diese Fehlstellung normal korrigieren. Diese Therapie hält aber nicht lange an, da auch hier eine Muskelverspannung im Beckenbereich zum Beckenschiefstand geführt hat.

So ist es auch bei Gelenkveränderungen, beim Bandscheibenvorfall und beim Fersensporn.
Charakteristisch für Muskelschmerzen ist, dass diese durch Dehnung kontinuierlich zunehmen.

 

Muskelverspannungen können sehr schnell entstehen, wenn Muskeln zu lange angespannt sind, ebenso durch einseitige Belastung oder durch Muskelverkürzung infolge mangelnder Beanspruchung.

In einer Spezialklinik für Rückenschmerzen wurden 3000 Patienten untersucht. Bei 82 Prozent lag kein krankhafter Befund der Wirbelsäule vor. Aber bei allen bestand eine erhebliche Bewegungseinschränkung in der Muskulatur.

 

Trotz der erfolgversprechenden Behandlung von solchen Muskelverspannungen, sind die Erfolge immer wieder unbefriedigend, wenn psychische Probleme zu Verspannungen führen. Geistige Verspannungen, die in der heutigen Zeit immer mehr in den Vordergrund rücken, führen zu resistenten Muskelverspannungen. Hier ist eine ganzheitliche Therapie notwendig.

 

Ein verhärteter Muskel drückt auf einen Nerv und erzeugt Nervensymptome wie Kribbeln, Gefühllosigkeit, Muskelschwäche und sogar Lähmungen. Das Geschehen ist völlig harmloses.  

 

Stress ist eines der größten gesundheitlichen Probleme. Anspannung und Angst erzeugen Stress, und Stress erhöht den Muskeltonus.

 

Wenn heftige Rücken- oder Ischiasschmerzen durch eine geringfügige Verletzung (Sturz, Stoß ...), eine Überanstrengung (wenn man etwas hoch hebt) oder einer banalen Bewegung auftreten und es dabei noch an der Wirbelsäule knackst oder kracht, dann glaubt der Betroffene, dass etwas Schwerwiegendes an seiner Wirbelsäule passiert ist.
Unterstützt wird diese Annahme zusätzlich
durch den weit verbreiteten Glauben, dass der untere Rücken für Verletzungen sehr gefährdet ist. 
Diese Befürchtung wird oft noch
bestätigt durch folgende Diagnosen: Bandscheibenvorfall, Wirbelsäulenverkrümmung, Wirbeldegeneration bzw. -abnützung, spinale Stenosen (Verengung des Wirbelkanals), Knochensporn (Knochenvorsprung).
Von da an besteht beim Patienten kein Zweifel mehr, dass seine Wirbelsäule schwer verletzt oder geschädigt ist.

 

Aber so geringfügige Verletzungen, Überanstrengungen oder banale Bewegungen einer noch so heftigen Schmerzattacke können niemals der Grund dafür sein, dass damit ein Leiden über Monate oder Jahre beginnt. Der Bruch eines großen Knochens schmerzt nur anfangs und ist bei sonst Gesunden nach ca. 6 Wochen geheilt.
Wenn ich aber glaube, dass ich eine körperliche Schwachstelle habe, die jeder Zeit eine Schmerzattacke auslösen kann, dann bin ich für den nächsten Anfall schon programmiert.  

 

Ab dem Moment, von dem ich überzeugt bin, dass ich eine schwere Krankheit habe, bekomme, bzw. behalte ich sie auch, denn das Unterbewusstsein handelt immer nach dem Gesetz des Glaubens!!!

Uns ist gar nicht bewusst, was für einen Einfluss das Unterbewusstsein auf unser Schicksal hat.

 

Letztlich liegen die Ursachen hartnäckiger körperlicher oder geistiger Krankheiten immer tief im Unterbewusstsein. Der Kranke konzentriert sich nämlich meist mehr auf seine Krankheit, als auf seine Heilung. Seine Gedanken kreisen nur um seine Krankheit. Dadurch wird die Krankheit nicht nur zu einem körperlichen, sondern auch zu einem geistigen Zustand.

 

Tritt bei einer bestimmten Bewegung oder Haltung ein heftiger Schmerz auf, so lernt das Unterbewusstsein, den Schmerz mit dieser Bewegung in Verbindung zu bringen. Diese Konditionierung wird zusätzlich verstärkt, wenn dann noch vor dieser Bewegung gewarnt wird, weil man befürchtet, diese Bewegung könnte zu einer erneuten Schmerzattacke führen.

 

Dazu kommen noch die vielfältigen Diagnosen, verbunden mit schrecklichen Voraussagen, was passieren könnte, wenn der Patient dieses und jenes tut. Diese Warnungen sind aber die besten Voraussetzungen für dauerhafte und wiederkehrende Schmerzen.

 

Angst vor körperlicher Aktivität ist das Schlimmste für Schmerzen am Bewegungsapparat. Und mit jeder neuen Attacke bei einer bestimmten Bewegung nimmt die Angst vor dieser Bewegung zu und verstärkt die Konditionierung.

 

Einige Menschen richten tatsächlich ihre ganze Aufmerksamkeit nur noch auf ihre Schmerzen und wie sie sie verhindern können. Bei solchen Menschen hört man dann:

    Ich kann nur auf der linken, nicht aber auf der rechten Seite liegen.
    Ich gehe nie ohne Sitzkissen wohin, wo ich länger sitze.
    Mein Haltungskorsett ist absolut unentbehrlich, wenn ich schmerzfrei bleiben will.
    Wenn ich länger als fünf Minuten sitze, bekomme ich Schmerzen.
    Ich kann nur auf Stühlen mit harter Sitzfläche und gerader Lehne sitzen.

Alle diese Aussagen sind aber nichts anderes als Konditionierungen.

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